Ich war heute bei einem Menschen, der:

1. Halbseitig gelähmt war

2. 100% Blind

3. Einen operativen Eingriff zwecks einem Eiergroßen Gehirntumor hinter sich hat.

3. Inkontinent ist (konnte kein Stuhl und kein Urin mehr halten)

4. Daraus resultierend Bettlägerig ist.

Und dieser Mensch hatte einen Lebensmut, das es mich echt in den 3 Stunden umgehauen hat. Soetwas bewundere ich.

Und was machen wir?? Wir beschweren uns über zuwenig Geld, diese vielen Sorgen, (die eigentlich keine sind). Über zu hohe Mieten, die Strompreise, beschweren uns darüber wenn wir mal einen starken Husten oder eine Grippe erwischt haben. Lauter solche Kleiningkeiten halt.

An solchen Menschen kann man sich festhalten. Die wissen auf was es im Leben ankommt.

Übrigens: Er hat in diesem Zustand 6!!! Bücher geschrieben.

Eines davon hat er mir geschenkt.

Ich bewundere Ihn, und werde das ständige Gejammer wegen Kleinigkeiten mal aufhören.

Ein wahres Lebensvorbild.

Lifelines

Ich war ca. vor 6 wochen bei einem Orthopädischem Facharzt wegen meinem Sprunggelenk. hatte dann ein Röntgenbild geschossen, was wir zusammen angeschaut haben. Es war nichts zu erkennen-ein ganz normales röntgenbild von einem Sprunggelenk. 1 Woche später bekomme ich als Privatversicherter die Rechnung inkl. der Diagnose: Sprungelenksarthrose. Ich dachte ich sehe nicht richtig. Schreibt der allenernstes hin das ich eine Sprungelenksarthrose habe. Kein wort alla: Ohne befund, Nichts feststellbares. Soetwas müsste man an die Ärztekammer schicken, aber nein mache ich nicht-ich will ja keinem Arzt Ärger machen. und das auch noch von einem Physiotherapeuten. Irgendwann kommt der Zeitpunkt. Lifelines

Alle reden immer von: Ja ich bin so verspannt und ich weiß gar nicht woher das denn kommt.

Woher kommt denn eine Muskuläre Verspannung?? (Kontraktiler Hypertonus) Was sind die Ursachen??

Und warum meistens an den Schultern und am Hals??

Warum kriegt man dann davon Kopfweh??

Ich werde heute mal versuchen dieses Thema aufzuklären. Natürlich so das es hoffentlich jeder versteht.

Unser ganzer Körper hängt mit allem zusammen. Jedes Gewebe (Muskel-Haut-Binde-inneres Gewebe) alles spielt miteinander und muss absolut beweglich sein.

Ein einfaches Beispiel: Ihr schneidet euch in Finger. Ihr macht ein Pflaster rum und haltet den Arm in einer Stellung wo der Finger nicht so wehtut. Dadurch das ihr beispielsweise den Arm in angewinkelter Position haltet sind wiederrum die muskulären strukturen am Arm überlastet, weil sie nicht für Dauerhaltearbeit ausgelegt sind. (und ihr müsst ja den Arm dauernd so halten!!) Dadurch kriegt ihr dann eine Verspannung beispielsweise im Bizeps (weiß jeder wo der ist oder??)

Genauso ist das auch mit den Schultern und dem Hals.

Die obere Wirbelsäulemmuskulatur (Hals) ist ausgelegt für ein ständiges halten des Kopfes. (6-9Kilo!!).

Ist der Kopf aber dauernd nach vorne geneigt, weil ihr beispielsweise dauernd vor dem PC sitzt, und auf die Tastatur schauen müsst, ist die Halsmuskulatur für den Zeitraum überlastet.

Das macht ihr aber bis jetzt nichts aus. Das geht Wochen, Monate und Jahre gut. Nur irgendwann hat die Halsmuskulatur dieses Spannungsmuster (erhöhte Spannung durch ständige Überlastung) gespeichert. Somit ist die Halsmuskulatur auch in der normalen Stellung des Kopfes immer und ständig angespannt. Und genau das macht dann die Probleme.

Also nicht das einmal falsch liegen im Bett oder die Verenkung bei einer Sportart sind ausschlaggebend sondern die STÄNDIGE Überlastung der Muskulatur über Monate oder Jahre hinweg.

Es geht leider noch weiter........

Durch die ständig erhöhte Spannung können sich die Wirbel (z.B am Hals) gegenseitig verschieben. Eine Blockierung ist entstanden, unzwar entweder in den kleinen Wirbelgelenken =

(Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln)

oder in den Rippen-Wirbelgelenken =

(Gelenk zwischen Rippe und einem Wirbel)

je nach dem, oder auch beide.

Ihr müsst euch vorstellen, dass die gesamten Wirbel der Wirbelsäule verzahnt ist mit Muskulatur. Rechts und Links jeweils symetrisch.

Zieht jetzt z.B. die rechte Seite mehr an den Wirbeln (durch die Verspannung) verschiebt sich der Wirbel nach rechts und die Wirbelgelenke verrenken sich.

Das ist dann die typische Blockade. (Das Gefühl zu haben als ob sich hinten irgendetwas etwas einklemmt).

Als Therapie muss dann ganzheitlich am besten angesetzt werden d.h:

Geht zu einem Therapeuten der Masseur oder noch besser Physiotherapeut ist und der die Fortbildung in Manueller Therapie besitzt. Das heißt er kann PROFESSIONELL und schonend die Blockaden lösen.

Von Ärzten die Chiropraktik betreiben rate ICH (das ist meine eigene Meinung) absolut ab. Dadurch das Ärzte total überlaufen sind, legen die dich nur hin, (ohne Tasten und vorherige Untersuchung!!) und renken deine Blockaden wieder ein.

Das ist der (wie ich meine) falsche Ansatz.

Zuerst muss die Muskulatur weich gemacht werden (ihr wisst ja warum) und das kann nur ein Masseur /Physiotherapeut!!!!!!!!

Danach wird im Idealfall mit der Ausatmung (Ausatmen entspannt) die Blockade gelöst.

Und es muss nicht knacken!!! Es ist kein muss!!

Ihr müsst euch da in komische Positionen hinlegen oder setzten, aber das ist ganz normal.

Danach fühlt man sich wieder frei (und gelöst) und alles ist wieder im Griff. Bitte versichert euch das euer Therapeut entweder Physiotherapeut ist oder die Fortbildung in Manueller Therapie besitzt, dass ist immens wichtig, um keine Schäden zu verursachen!!

Warum kommt sowas immer wieder?? Warum ist das nicht dann mit einmal behoben??

Dann liegt es an euch..wenn ihr wisst das die Position z.B des Kopfes euch schadet dann ändert das bitte. Nehmt die Belastung weg, entspannt euch und geht mindestens 3mal (im Idealfall) in der Woche zum Therapeuten. denn 1-2 mal in der Woche bringen wenig bis nichts an Erfolg)

Ich hoffe ihr habt bis hier durch gehalten und ihr habt verstanden warum eine Verspannung mit ihren Folgen entsteht.

Alles Gute und bleibt locker:

Lifelines

Hiermit entziehe ich mich jeglicher Haftung und Schäden jeglicher Art. Es ist eine Anregung für EINE Form der Therapie, Jedoch entscheidet immer der behandelnde Arzt oder der Therapeut was schließlich für eine Therapie und wie oft sie zum Einsatz kommt.

 (weiter)

Der Mensch hat sich während seiner Entwicklung an verschiedene Dinge angepasst. Z.B: Der aufrechte Gang, die freie Entfaltung seiner Hände, die zurückgehende Körperbehaarung bei Männern.

Nur so wie wir leben ist das für unseren Körper vorgesehen?? Sind wir wirklich nicht dafür gebaut?? Warum kriegen manche bei vielem Stehem Krampfadern?? Und warum Probleme mit der Bandscheibe wenn man lange sitzt. Und dies Tag ein Tag aus.

Warum wird man dick wenn man fett ißt?? Die Eskimos ernähren sich doch auch zu 80% aus Fetten!! (allerdings nur gesunde Fette).


Warum können manche Menschen Rauchen wie ein Schlot und haben nur ein wenig Husten, während andere "nur" 8 Jahre rauchen und die dann einen Lungenkrebs kriegen an dem sie sterben??


Warum kriegen manche Menschen Allergien, Ausschläge, sind ständig krank, während sich andere gesund ernähren, nicht rauchen, wenig Alkohol trinken und mit 35 an Leukämie sterben??

Hängt das mit der Psyche zusammen?? Kann man sich so stark (natürlich unbewusst) beeinflussen das man dadurch schwer krank wird?? Oder sind das die Gene?? Haben andere Menschen einfach andere Gene??

Viele Menschen machen viel Sport, achten auf die Ernährung, nehmen sich und seinen Körper ernst. Und sterben einen frühen und qualvollen Tod??

Warum gibt es Menschen die mit dem Körper Rabau betreiben, rauchen, trinken, kein sport ungesunde Ernährung.. Und diese Menschen haben keinerlei Probleme und sterben mit 80 "ganz gemütlich" an Lungenversagen??


Passt sich der Körper an dem Lebensstil wirklich an?? Oder müssen wir unseren Lebensstil unserem Körper anpassen?? Ist das schon geklärt in der Wissenschaft?? (entwickeln damit meine ich ca. 5.000 Jahre die unser Körper vielleicht braucht wenn das so weiter geht.)

Macht uns irgendwann fast Food nichts mehr aus, weil z.b die Organe sichauf das viele Fett sich umstellen??

Entwickelt sich unser Rücken dahin das wir mit einem Bürostuhl den ganzen Tag verbringen könnten ohne das uns was passiert??

Braucht unser Körper irgendwann keinen Sport mehr, weil er merkt das Bewegung nicht mehr sinnvoll ist?? Kriegen wir dann dickere Bandscheiben und Knorpel um der Belastung den Rücken zu zeigen??

Wohin geht denn die Entwicklung in den nächsten 5.000 Jahren mit uns?? Weiß das schon jemand?? Wird das erforscht??

Aber eines ist klar: Ungesunde Ernährung, keine Bewegung, Rauchen und viel Alkohol ist nicht (oder noch nicht) gut für unseren Organismus. Ich kenne viele Menschen die der Erkrankung förmlich weggelaufen sind, durch das Lauftraining.

Noch müssen wir uns bewegen um unseren Organismus in Schwung zu bringen. Durch Bewegung werden körpereigene Rauschmittel ausgeschüttet (Endorphine) die den Schmerz bekämpfen. Durch Sport werden viele Krankheiten vorgebeugt. Das ist mittlerweile 1.000fach belegt.

Auch ich bin Läufer, ich laufe Marathon, dehne meinen Körper 20min nach jedem Training, esse einigermaßen normal, habe die besten Schuhe mir vermessen lassen, ich bin athletisch gebaut und habe trotzdem mit meiner Brustwirbelsäule Probleme........ich bin ständig Blockiert und habe dadurch ausstrahlende Schmerzen nach vorne zur Brust. Warum?? Eigentlich müsste mein Körper völlig beschwerdefrei sein. Oder sind so "kleine" Wewehchen normal und auch so vorgesehen??

Und noch was: Sport ist auch kein Allheilmittel gegen Schmerzen und Probleme mit dem Bewegungsapperat. Wenn man Sport falsch betreibt macht man sich auch kaputt.

Fazit: Ich glaube wir müssen, einfach mal abwarten was noch so geschieht, vielleicht passiert ja mit den tausenden Schmerzpatienten, mit den Bandscheibenvorfällen und mit dem Übergewicht genau das was mit userer Körperbehaarung geschehen ist. Sie ist weniger geworden im Laufe der Zeit. Oder wir alles noch schlimmer?? Mehr Bandscheibenvorfälle?? Mehr Tote?? Mehr Übergewichtige Menschen??

Die Zeit heilt alle Wunden

Lifelines

Heilen Ärzte wirklich??

Ihr meint ja?? Schwachsinn, aber ich werde es euch erklären:

Wenn jemand angenommen Rückenschmerzen hat, dann geht dieser Patient zum Arzt. Der Arzt kommt herein, fragt was den ist. Dann zieht sich der Patient aus und der Arzt schaut sich das an. Nun schreibt der Arzt ein Rezept aus mit evtl. folgendem Inhalt:

Lumbales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung.

Dieser Satz heißt auf dem Rezept was der Arzt uns Physiotherapeuten ausstellt heißt nichts anderes wie:

Ich habe leider keine Ahnung, sei doch du so gut und schaue du mal, Ihr kennt euch sowieso besser aus.

Der Patient zieht sich wieder an, nimmt sein Rezept in die Hand und sucht den nächsten Physiotherapeuten/Masseur auf.

Was hat der Arzt für die Gesundheit des Patienten getan?? Richtig: NICHTS!! Nur auf ein Stück Papier geschrieben was der Patient möglicherweise hat, aber diese "Diagnosen" sind zu 90% falsch.

Ich sage euch auch warum: Ärzte habe in Ihrem Studium nach meinem Kenntnisstand ca. 5 Wochen unterricht was unser Fach: Physikalische Therapie/Krankengymnastik betrifft.

Und die Ärzte stellen uns Physiotherapeuten Rezepte aus?? Mit 5 Wochen wissen über unser Fach?? Kann doch nicht sein..oder??

Wir Therapeuten sind den Ärzten in vielerlei Dingen ein Dorn im Auge weil sie genau wissen das sie von unserem Fach keine Ahnung haben. Sie wissen das die Diagnose manchmal zu wünschen übrig lässt. Sie wollen und könne es nicht einsehen, das wir was den Körper betrifft einfach die besseren sind.

Nun kommt der Patient zu uns, wir geben Ihm einen Termin und er kommt zur Behandlung zu uns. Ja richtig: Zur Behandlung zu UNS!! Wir machen eine ordentliche Befunderhebung (machen nicht alle Therapeuten) machen die erforderlichen Tests um evtl. andere Krankheiten auszuschließen. Testen das, jenes, eigentlich alles bis wir Physiotherapeuten wissen was los ist. Tasten die kleinsten Unebenheiten, tasten Muskeln, Bänder, Knochenvorsprünge, Sehnen, Mobilisieren, und fühlen Temperaturunterschiede von Zehntelgraden, sind in den 30min. halbe Psychologen. Und wenn der Patient dann raus geht ist er in den meisten Fällen erstmal schmerzfrei.

Und Ärzte heilen??

Nein wir Physiotherapeuten heilen.

Fragt mal einen Arzt nach den Außenbänder des oberen Sprungelenkes, viele wissen nicht das es 3 Stück sind.

Fragt mal nach wieviel Tonnen Zugbelastung die Achillessehne aushält (ca.1.5t)....

Fragt nach wieviel Handwurzelknochen wir haben....

Fragt welche Muskeln uns das Atmen ermöglichen..

Fragt wieviel Muskeln wir eigentlich haben..

Kaum ein niedergelassener Arzt kann euch diese Fragen beantworten, aber das ist unser Basiswissen in der Physiotherapie. das lernt man im ersten Jahr. Ihr seht wo der Unterschied liegt.

Was macht ein Patient mit einer neuen Knieprothese nach der OP?? Laufen?? Sprinten?? Stehen?? Nein, er liegt da wie ein Stück....

Wer mobilisiert solche Patienten aus dem Bett?? Wer lernt ihnen das Stehen?? Wer lernt ihnen den Umgang?? Wer lernt ihnen damit zu laufen?? Treppen zu laufen?? Richtig: Wir Physiotherapeuten.

Was nützt der beste Arzt der operiert hat wenn der Patient durch uns Therapeuten danach nicht versorgt wird?? Der Patient würde sterben an Immobilisation, er hätte keine Kraft aufzustehen wenn wir nicht es jeden Tag mit dem Patienten üben würden.

Fragt mal einen Arzt wie die Versorgung nach der OP ausschaut, was man alles machen muss und wissen muss. Der weiß in den meisten Fällen (nicht jeder, denn es gibt auch gute Ärzte) auf diese Frage leider keine Antwort.

Allerdings habe ich sehr großen Respekt vor Ärzten die wirklich Leben retten. Erste-Hilfe Ärzte die Ihr Leben riskieren, in den unmöglichsten Situationen Entscheidungen fällen müssen die über Tod oder Leben eines Menschen entscheidet. Denn nur eine gute Erste-Hilfe ermöglicht einen späteren positiven Therapieverlauf.

Danke das es euch Ärzte gibt. Ihr seid echt sehr wichtig!!

Ärzte sollen machen was Sie gelent haben. Medikamente geben (Wer heilt??) Spritzen geben und operieren denn ein gute operiertes Knie ermöglicht uns Therapeuten ein positiven Heilungsverlauf.

Bitte mehr nicht!!

Leider sind wir von den Ärzten abhängig, denn Sie stellen die Rezepte aus und ohne die können/dürfen wir nicht am Patienten arbeiten. Bei 5 Wochen Erfahrung in unserem Bereich!! Verkehrte Welt!!

Nun Ihr seht hoffentlich das der Satz:

"Halbgott in weiß "

nicht ganz stimmt. Jetzt wisst Ihr warum.

Jetzt wünsche ich euch gute Ärzte die euch ein Rezept ausstellen, Physiotherapeuten die Erfahrung haben und euch eure Beschwerden nehmen.

Und vergisst bitte eines nicht: Es gibt auch Physiotherapeuten die totalen Mist therapieren, es gibt auch welche die nur an sich denken, natürlich. Aber wir sind diejenigen die den Job Ernst nehmen. Und wir sind es die heilen.

Euer:

Alexander