25 Juni, 2006 10:27
Der Brief an mein berufliches Idol
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Sehr geehrter Herr Peter,
Ich muss immer noch an unser kurzes aber sehr hilfreiches Gespräch denken. Es geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf, immer kreisen meine Gedanken um den BVB und Ihnen.. Es hat mich meinem Ziel-nämlich Sportphysiotherapeut einer Profifußballmannschaft zu sein irgendwie ein Stück näher gebracht.
Ich habe am 2.10 dieses Jahr Geburtstag und ein großer Traum von mir wäre, einmal bei einem Profifußballspiel (sei es in der Regionalliga oder in der 1.) dabei zu sein. Nicht als Zuschauer sondern um einmal mit den Sportphysiotherapeuten auf der Bank sitzen zu können. Mal Ihnen vielleicht über die Schulter schauen, wenn sie behandeln, mal die med. Abteilung eines Profivereins kennenzulernen-das wäre das beste Geburtstagsgeschenk für mich.
Außerdem würde ich gerne mal diejenigen Menschen kennenlernen von denen ich die Autogramme habe. Das wäre fantastisch.
Es würde glaube ich der größte Wunsch in Erfüllung gehen den ich mir vorstellen kann.
Wenn es irgendwie machbar wäre, so um meinen Geburtstag herum, dass ich Ihnen mal über die Schulter schauen kann-es wäre das interessanteste was ich mir vorstellen kann.
Ich hoffe ich verlange nichts unmögliches von Ihnen.
Anbei finden sie noch einen Artikel den ich geschrieben habe.
Ich verbleibe mit kollegialen Grüßen und würde mich über eine Antwort Ihrerseits sehr freuen.
Lifelines
29 Mai, 2006 12:54
Tzja so ist das nunmal mit mir...
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22 August, 2005 01:21
Ich bin gedanklich schon so nahe dran...
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Ich kann die warmen beheizten Recarositze unter mir spüren.
Kann die Decke spüren auf der das Logo des Vereins reingenäht ist.
Ich sehe die Zahl auf einem DIN A4 Blatt: Budget für meine Therapeutischen Zwecke: ein 5 Stelliger Betrag.
Gebe dem hochdotierten Spieler die Hand, der in 5min zu mir auf die Liege kommt.
Sehe mich, wie ich die Werbeverträge unterschreibe die auf meinen gesponsorten Trainingsanzügen drauf sind. Ich kann den weichen Stoff schon spüren.
Sehe mich mit dem Vereinsbuss zum Flughafen fahren, wo der Flieger startet für ein wichtiges Spiel. Und ich bin mittendrin.
Sportler-nicht irgendwelche sondern Profis die nur das Beste an Therapie wollen, kommen zu mir, weil sie wissen: Ich bin einer von Ihnen: Ich bin auch Profi!!
Ja, ich kann mir mein Ziel sehr genau vorstellen. Es existiert schon in meinen Gedanken und ich kriege Gänsehaut wenn ich nur daran denke-wenn ich meine Reality Videoshow im Kopf ablaufen lasse.
Ich werde ankommen 100%. Und ich werde alles machen was dafür notwendig ist.
Spätestens mit 30 bin ich Sportphysiotherapeut einer Fußballmannschaft in der 1. Bundesliga!!
Mit 30 bin ich Profi in meinem Bereich.
Ich schaffe es....
Lifelines
12 August, 2005 16:19
Ja es gibt bei mir so etwas wie ein richtiges berufliches Vorbild und Idol.
Ein Mensch der in meiner Branche alles erreicht hat was man nur erreichen kann, und in folgenden Profiligavereinen als Sportphysiotherapeut tätig war:
VFB Stuttgart und
Schalke 04
Er hatte ein eigenes Rehazentrum mit 15 Angestellten. Zu ihm ist man gekommen wenn alles nichts geholfen hat. Wenn Ärzte den Patienten abgeschrieben haben. Wenn man nicht mehr weiter wusste. Er war über Monate hin ausgebucht und ist heute noch ein klasse Mensch und wahnsinns Therapeut.
Ich habe das Glück Ihn persönlich zu kennen und bei ihm meine Lehre als Sportphysiotherapeut im Vereinsleben zu absolvieren.
Wir haben uns kennengelernt auf einem Spiel wo ich zugeschaut habe und auf der Tribüne saß. Ich sprach nach dem Spiel den Trainer an wer dieser Mensch denn wohl ist und was er hier macht. als ich gehört habe wer er ist ist mir fast die Zunge steckengeblieben.
Ich sprach ihn an, dass ich den selben Beruf wie er ausführe und quetschte ihn aus wie man dahinkommt, wo er gerade ist. Wir verstanden uns auf anhieb sehr gut.
Er lud mich zu sich ein damit wir mal über was reden konnten.
Ich erzählte ihm meine Sehnsüchte und Wünsche und gleichzeitig bewarb ich mich bei ihm für den Posten des Sportphysiotherapeuten, denn er erzählte mir er kann das nicht mehr so lange machen weil er Rückenprobleme habe.
An einem Dienstag um 20h lud er mich in den Verein ein, um mich der Mannschaft vorzustellen.
Das hier ist mein neuer Kollege, er wird absofort die gesamte Betreuung unter meiner Hand übernehmen.
Das war vor einem halben Jahr.
Mittlerweile habe ich die Betreuung der Spieler, Nachversorgung, Erste Hilfe, und Sportrehabilitation voll übernommen und bin aus therapeutischer Sicht die NR.1 als direkter Ansprechpartner im Verein.
Mittlerweile hat sich mein Amt rumgesprochen und ich werde ausgiebig bei den Spielen gegrüßt. Auch die Änderungen in der Sportphysiotherapeutischen Abteilung sind mittlerweile durch den Vorstand und wurden genemigt.
Bei den Spielern bin ich auch angekommen, sie vertrauen mir mittlerweile und sehen mich als Kooperationspartner an.
Der besagte Mann und mittlerweile auch guter Freund von mir ist mittlerweile fast ganz vom Vereinsleben als Sportphysiotherapeut zurückgetreten. Er hat mir das volle Vertrauen in den Verein geschenkt und erwürdig übergeben.
Er sagte neulich erst zu mir:
So, nun weiß ich, ich kann mich voll auf dich und deine Hände verlassen und die Spieler vertrauen dir. Und hey: ich glaube du wirst ein ganz großer, mache das mal ein Jahr und dann unterhalten wir uns nochmal.
Was heißt das unterhalten wir uns nocheinmal?? Ich weiß er hat Beziehungen bis ganz nach oben in die 1. Bundesliga. Wird er mich dann bei einem Verein vielleicht in der Landesliga oder Regionalliga empfehlen?? Aber wo?? Und wann?? Ich bin ja so gespannt.
Ich werde Ihn nicht enttäuschen und alles geben.
Ich habe ihm mit einer sms gedankt das ich bei ihm lernen darf und das ich stolz bin so ein Menschen zu haben und von ihm lernen zu dürfen.
Dann kam zurück:
Lieber Alexander, ich hatte schon viele Kollegen an meiner Seite und habe in den 30 Jahren Profifußball viel erlebt. Doch kein Kollege an meiner Seite war so angagiert und motiviert wie du. Der Verein kann froh sein so einen Therapeuten wie dich zu haben.
Als das auf meinem Handy stand bin ich in Tränen ausgebrochen vor Freude. Ich musste mich hinsetzen und musste realisieren was da stand. Das hat ja auch nicht irgendwer gesagt. Das kam von einem Mensch der da war wo ich hin will. Und es hat mir wieder eines gezeigt:
Ich bin auf dem richtigen Weg. Der Weg führt direkt zu meinem Ziel, ich werde mit spätestens 30 angekommen sein. Das wurde mir heute wieder einmal klar.
Ich hole mir in Telefonanrufen immer noch persönlichen Rat, wenn es um Dinge geht die noch meine Erfahrung übersteigen. Oder wenn es um Spezialfälle geht. Ich bin sehr froh das es dich gibt, schätze deine Erfahrung und deinen therapeutschen Rat mir gegenüber.
Ich verspreche:
Ich werde dich nie enttäuschen und immer mein bestes geben.!!
Danke das es dich gibt.
Lifelines
(weiter)06 August, 2005 12:03
Meinem Ziel wieder ein Stück näher
Geschrieben von Lifelines in [Mein Beruf][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Ja, ich bin in den letzten Wochen meinem großen Ziel entscheidend näher gekommen.
Meine Mannschaft (die ich jetzt ein halbes Jahr sportphysiotherapeutisch betreue) vertraut mir mittlerweile sehr viel an. Ich werde immer häufiger herangezogen (was natürlich auch negativ sein kann).
Viele Spieler sind mittlerweile sogar total begeistert von mir und holen sich regelmäßigen Rat von mir. Ihr glaubt gar nicht wie wichtig das für mich ist. Auch bin ich noch am behandeln von 2 externen Spielern die nicht zum Kader der 1. Mannschaft gehören, aber an mich herangetreten sind, weil sie gehört haben das ich die Spieler gut behandel.
Gestern kam der Coach auf mich zu weil seine Frau irgendwas mit der Brustwirbelsäule hat. Das war für mich eindeutig ein Zeichen das auch der Trainer (und das ist immens wichtig) mir so vertraut das er seine Frau zu mir in die Praxis schickt. 1 Tag nach der Behandlung kriege ich von seiner Frau einen Anruf, und sie teilte mir mit das es ihr entscheidend besser gehe. Sie hat sich bei mir bedankt und wird sich (so ihre Worte) revanchieren.
Ist das nicht das wahre Glück?? 'Das es Menschen wieder viel besser geht?? Was ist dagegen denn Geld?? Natürlich ist es sehr schön wenn man dafür entlohnt wird aber das ist nicht mein Antrieb.
Umso mehr mir die Spieler vertrauen, umso mehr der Coach merkt das ich mir den Arsch aufreiße, umso mehr sich diese ganze Sache herumspricht umso mehr wird man aufmerksam auf mich und meine Hände. Und das ist genau das was ich will. Ich überzeuge nicht durch eine große Klappe sondern durch meine Arbeit und meine Leistung.
Genau: Ich mache Werbung für mich!! Und das ist auch so gewollt. Denn man muss sich wenn man so ein Zeil hat wie ich (siehe Links) richtig public machen. Unzwar Werbung indem Sinn das man mit seiner ARBEIT auffällt.
Am Donnerstag habe ich mir meinen Trainingsanzug bedrucken lassen. Auch das ist gewollte Werbung für mich.
Vor einer Stunde kam ein Anruf vom Coach:
Du kannst du mal bitte ins Vereinsheim kommen, ich habe mir irgendwie beim Köpfen am Dienstag die Halswirbelsäule verletzt. Kannst du das machen?? Hast du denn Zeit??
Natürlich hatte ich Zeit. Behandelt = Coach glücklich.
Danke, ich werde mich bei dir revanchieren, sagte der Trainer nach der Behandlung zu mir.
Ich bin nur noch Glücklich. Dieses Danke und die Gewissheit das ich es wiedereinmal richten durfte beflügeln mich.
Ich werde weiterhin alles geben, damit ich mit 30 angekommen bin, an meinem großen Ziel.
Ich werde ankommen, 100%!!
Lifelines





